FESKA

Fragebogen zur Erfassung störungsaufrechterhaltender Komponenten sozialer Angst bei Kindern und Jugendlichen

1. Auflage

von Anja Görtz-Dorten, Daniela Perri, Manfred Döpfner

Paper and Pencil

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Einsatzbereich

Der FESKA erfasst aufrechterhaltende Komponenten sozial ängstlichen Verhaltens bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 9;0 bis 14;11 Jahren (Selbstbeurteilungsversion) bzw. im Alter von 4;0 bis 14;11 Jahren (Fremdbeurteilungsversion für Eltern, Lehrer oder Erzieher). Einsatzgebiete sind die Kinder- und Jugendpsychotherapie, die Kinder-und Jugendpsychiatrie, die Erziehungsberatung und die Schulpsychologie.

Beschreibung

Mit Hilfe des FESKA werden mögliche aufrechterhaltende Komponenten von sozial ängstlichen Verhaltensweisen erfasst, die ein Kind oder Jugendlicher in Interaktionen mit Gleichaltrigen oder mit Erwachsenen zeigt. Der Fragebogen besteht aus insgesamt 23 Items. Auf der Grundlage eines theoretischen Bedingungsmodells werden mit je einer Komponentenskala eine Störung sozialer Kognitionen (10 Items), Störung sozialer Fertigkeiten (7 Items) und Störung sozialer Interaktionen (6 Items) erhoben. Bei jedem Item wird zwischen vier möglichen Interaktionspartnern unterschieden (fremde Gleichaltrige, bekannte Gleichaltrige, fremde Erwachsene, bekannte Erwachsene). Bei der Auswertung werden die drei Komponentenskalen und zugehörigen Gesamtskalen zunächst getrennt für jeden erfragten Interaktionspartner gebildet (Skalen 1. Ordnung), dann übergeordnet für die Interaktion mit Fremden, Bekannten, Gleichaltrigen und Erwachsenen (Skalen 2. Ordnung) sowie global für die Interaktion mit allen Interaktionspartnern (Skalen 3. Ordnung). Es liegen zwei Versionen des FESKA (Selbstbeurteilung, Fremdbeurteilung) mit identischen Iteminhalten vor. Der Fragebogen wird zur Diagnostik und Verlaufskontrolle störungsaufrechterhaltender Komponenten sowie zur differenziellen Indikationsstellung und Therapieplanung eingesetzt.

Zuverlässigkeit

Die internen Konsistenzen der Gesamtskalen 1., 2. und 3. Ordnung liegen in einer Feldstichprobe mit Werten von α = .86 im Elternurteil und von α = .87 im Selbsturteil im hohen Bereich.

Testgültigkeit

In Faktorenanalysen konnte die a-priori-Struktur des FESKA bestätigt werden. Die diskriminante Validität des FESKA wird durch signifikant höhere Werte in einer klinischen Stichprobe im Vergleich zu einer Feldstichprobe belegt. Es liegen erwartungskonforme Zusammenhänge zwischen den Skalen des FESKA und konstruktnahen Verfahren vor (z.B. SPAIK, FBB-ANZ und SBB-ANZ aus dem DISYPS-II, ESAK).

Normen

Es liegen Normwerte (Stanine-Werte, PR) aus einer Feldstichprobe für den FESKA-F (Altersbereich 4;0 bis 14;11 Jahre; N = 209) und den FESKA-S (Altersbereich 9;0 und 14;11 Jahre; N = 104) vor.

Bearbeitungsdauer

Die Bearbeitungs- und die Auswertungszeit beträgt durchschnittlich je 15 Minuten.

Erscheinungshinweis

In Anwendung seit 2018.

Copyright-Jahr

2018

Ref-ID: 51870